Sonnenuntergang

  • Mit einer angefachten Glut,
    Man kann nicht sagen wie's geschah,
    Die Flamme lodert, rot wie Blut
    Doch kaum noch wärmt, nur flimmert,
    War der Sturm dem Wesen nah?



    So viel wart verbrannt zu Asche.
    Wie Schmetterlinge eingefrohren,
    oder garnicht erst geboren.
    Nie wieder eine Sonne wärmt,
    Alles schien im Schwrz verloren.



    Den Stern am Himmel nichts berührt,
    ein tiefes Schwarz den Glanz verführt.
    Verloren in der tiefen Nacht,
    Der Mond am Tag über ihn wacht.



    Er glaubte an das Licht nicht mehr.
    Doch, über rotgoldenen Wiesen,
    Schien Sehnsucht nach dem Stern so fern.
    Seine Flügel ausgebreitet, eine Sonne die ihn rief,
    Tränen in den Augen, weilend, vor dem glänzend' Meer, so tief.



    Dem Horizont gilt nun sein Blick,
    Dem Engel vor dem großen Tor.
    Der Wind ganz leicht geführt empor,
    die wehende Gestalt erfrohr.


    Es gibt nur umkehrn', oder schreiten, weit, über all' die Zeiten.


    Oder eine leichte Weise.
    Untergehen. In den Weiten.

    6a209a3d3a1a8939eea3f7c662eda41d.jpg